6.11.2005 · Kronen Zeitung · Olver A. Láng

Volksoper Wien: Bizet – Carmen “Carmen” ist wieder in der Stadt! Diesmal an der Volksoper. Diese präsentiert zum ersten Mal in der Saison 2005/06 die bekannte, effektvolle Guy-Joosten-Inszenierung, eine fast durchwegs junge Besetzung, die dank guter Sympathiewerte und teils auch interessanter Gesangsleistungen viel Zustimmung des Publikums findet.Die junge Rollendebütantin Elisabeth Kulman, sie erst vor kurzem

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5.11.2005 · Die Presse · Wilhelm Sinkovicz

Musikverein: Amerika versteht Schubert Eine Lektion in Wiener Klang aus Cleveland. Mit einer Orgie an bunten Klangfarbenmixturen verabschiedeten sich das Cleveland-Orchestra und sein Chefdirigent Franz Welser-Möst vom Publikum des Wiener Musikvereins. Die “Turangalila”-Symphonie stand auf dem Programm, Olivier Messiaens riesenhaftes konzertantes Werk über die Liebe. Inspiriert von philosophischen Vorstellungen ferner Kulturen, den Rufen der Vögel

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5.11.2005 · Yahoo Group VOpera · Michael Koling

Die Volksoper hat eine neue Carmen! In der nunmehr zehn Jahre alten Inszenierung (Premiere war am 20. Dezember 1995) feierte gestern Abend bei der Wiederaufnahme dieser Produktion (szenisch geleitet von Susanne Sommer) Elisabeth Kulman ein stimmlich wie darstellerisch grandioses Rollendebüt. Sie ist eine Sängerin, die nicht nur optisch eine überzeugende Carmen auf die Bühne stellt,

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5.11.2005 · Yahoo Group VOpera · Verena Ramsl

Volksoper Wien: Bizet – Carmen Gestern Abend durfte das Volksopern-Publikum endlich wieder eine Sternstunde erleben. Carmen in neuer und vor allem was die Titelpartie betrifft hundertprozentig passender Besetzung. Elisabeth Kulman, die uns seit nunmehr drei Jahren regelmässig positivst auffällt, feierte gestern Abend ihr Rollendebüt als Carmen und überzeugte stimmlich wie darstellerisch. Als leidenschaftliche, stolze Spanierin,

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3.11.2005 · Wiener Zeitung · Christoph Irrgeher

Zarte Gottesnähe Reichlich Rares stand jüngst am Programm, als das Cleveland Orchestra den dritten Abend seiner Konzertserie im Musikverein absolvierte – und doch sollte ein Klassiker vielleicht am meisten überraschen. Denn wenn Chefdirigent Franz Welser-Möst zu Schuberts “Unvollendeter” greift, tut er das mit Glacéhandschuhen. Und zeitigte einen fast unwirklichen Klang: Da kreiste der Rhythmus wie

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20.6.2005 · Yahoo Group Opernforum · Michael Koling

Opéra National Paris: Gluck – Orpheus und Euridyke Zahlreiche Komponisten haben sich zwischen Monteverdi und der Gegenwart des Orpheus-Mythos in unterschiedlicher Weise angenommen. Christoph Willibald Gluck hat das Thema zunächst italienisch und später in einer französischen Version komponiert. Die Rolle des Orpheus schrieb er, noch ganz der Tradition verhaftet, für einen Mezzo, doch wie es

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23.5.2005 · klassik-heute.de · Gábor Halász

Barocker Opernthriller Zu berichten ist über eine restlos begeisternde Entdeckung: Alessandro Scarlattis “Telemaco”. Die deutsche Erstaufführung dieses authentischen Gipfelwerks der Gattung Barockoper gab – 287 Jahre nach dessen Entstehung – den Auftakt zu den Schwetzinger Festspielen. Mit ihrer Stückwahl haben die künstlerisch Verantwortlichen des Festivals diesmal eine äußerst glückliche Hand bei ihrer Repertoire-Wahl gezeigt. …

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3.5.2005 · Frankfurter Neue Presse · Rudolf Jöckle

Schwetzingen: Scarlatti – Telemaco … Scarlatti hat dazu eine großartige, lebendige Musik geschrieben, bei der eine Art Instrumentalisierung der Gesangslinien, eine erstaunliche Tiefe der Empfindung bei Verzicht auf allzu viel Verzierungen auffallen, auch die Vielgestaltigkeit der Rezitative.Hengelbrock und sein Orchester mit Originalinstrumenten sind brillante Interpreten, zupackend oder sanft, belebend frisch und intensiv zugleich. Entsprechend lebendig,

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2.5.2005 · Mannheimer Morgen · S.M. Dettlinger

Der Regisseur hat eine der stärksten Passagen des “Telemaco” direkt vor die Pause gesetzt und damit den Dreiakter (1718, Libretto: Capece) plausibel zum Zweiakter umgemodelt. Überhaupt: Es ist eine größtenteils prickelnde Produktion, die Schwetzingen bietet: Dank Scarlattis immer wieder frappanter Musik, Dank ihrer Interpretation durch Thomas Hengelbrock, das Balthasar-Neumann-Ensemble und die Sänger, Dank einer klugen

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2.5.2005 · Heidenheimer Zeitung · Thomas Rothkegel

Barockes Juwel Eine mitreißende Scarlatti-Ausgrabung Kaum 290 Jahre nach der Uraufführung gabs zur Eröffnung der Schwetzinger Festspiele Alessandro Scarlattis Oper “Telemaco” als deutsche Erstaufführung. Dieser Alessandro Scarlatti (1660-1735) instrumentierte mit überbordender Fantasie. In seiner Oper “Telemaco” ist jede Arie ein Juwel! … Der Dirigent Thomas Hengelbrock hat die Oper ausgegraben und eine eigene Fassung erstellt.

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