Überragend war Elisabeth Kulman, die eine junge Leokadja Begbick spielte. Normalerweise wird diese Rolle mit älteren Sängerinnen besetzt, doch störte das überhaupt nicht – im Gegenteil brachte die Tatsache, dass zwei junge, schöne Protagonistinnen für die beiden weiblichen Hauptfiguren ausgewählt wurden, mehr Spannung in das Stück. Nach meinem Empfinden ist die Jenny Hill – bei
Im Vorhof der Hölle In der Oper „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ von Berthold Brecht und Kurt Weill entsteht in der Wüste eine Stadt. Bordelle, Casinos, Bars der Vergnügungshölle auf Erden ziehen den Werktätigen aller Länder das Geld aus der Tasche. Nur eines ist verboten – kein Geld zu haben. Die Bühnenwerke, die das
Staatsoper Wien: Kurt Weill, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny … Wenn Wagnerstimmen wie die von Elisabeth Kulman (Leokadja Begbick) und Christopher Ventris (Jim Mahoney) das moderne Werk interpretieren, dann hat die Besetzung seine Berechtigung und begeistert. Ihre Wortdeutlichkeit und die fast schon heroischen stimmlichen Größen lassen das Werk erstrahlen. … Brigitte Ehn, DER NEUE
Die Eingroschenoper Bertolt Brechts “Mahagonny” floppt an der Staatsoper als Moralprediger-Fasching Lang ist es her, da trat in Österreich eine evangelische Pfarrerin bei der Präsidentschaftswahl an. Ihre Integrität schien klar. Ihr Programm aber war es kaum. Diese Gertraud Knoll – ihr Erfolg war dann eher bescheiden – fand sich 1998 auch in einer Karikatur wieder:
Kalter Karneval der Kapitalisten: „Mahagonny“ in Wien Erfolg trotz Langeweile bei der „Mahagonny“-Oper von Brecht und Weill. Im Opern-Museum der Altmoderne gilt Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, uraufgeführt 1930, als provokantes Stück. Es hat keine Handlung, besteht aus Einzelnummern, die den Zustand der fiktiven Stadt, die Begierden und Spekulationen ihrer Menschen schildern. Dazu schrieb
Jubel und Buhs für “Mahagonny” … Die Ovationen des Publikums galten am Ende des Abends auch überwiegend dem musikalischen Teil der Premiere. Ein einhelliger Aufschrei bei Elisabeth Kulman und Ingo Metzmacher, Ovationen für Angelika Kirchschlager, Thomas Konieczny und Christopher Ventris. … Susanna Dal Monte, ORF, 25.1.2012 https://oe1.orf.at/artikel/296245/Jubel-und-Buhs-fuer-Mahagonny
WIEN / Staatsoper: AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY von Kurt Weill Premiere: 24. Jänner 2012 Brecht / Weills Oper „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“, uraufgeführt 1930 in Leipzig, ist zum ersten Mal in ihrer Geschichte in der Wiener Staatsoper gelandet. Mit wem immer man an diesem Abend
Die Stadt, das Geld und der Traum: Der „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ von Brecht und Weill an der Staatsoper Wien (nmz) – Die Wiener Staatsoper ist ein Gehäuse, in dem sich Goldmarks „Die Königin von Saba“ zuhause fühlen durfte und in das die „Salome“ immer wieder gern einkehrt, in dem sich einst aber
Rollendebüt: Kulman spielt Ganovin Ein halbes Jahr nach dem Bühnenunfall, bei dem sie vorübergehend die Stimme verlor, steht die aus Oberpullendorf stammende Mezzosopranistin Elisabeth Kulman auf der Bühne der Wiener Staatsoper. Sie spielt eine Ganovin. „Es ist befreiend, auf der Bühne böse sein zu können“, sagt Elisabeth Kulman und setzt als „Puffmutter“ Leokadja Begbick in
Weill in der Wiener Staatsoper Wenn Kurt Weills Opernklassiker „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ 82 Jahre nach der Uraufführung zum ersten Mal in der Wiener Staatsoper gezeigt wird, ist nur die musikalische Interpretation durch Ingo Metzmacher modern und faszinierend. Was in allen großen Opernhäusern der Welt, in der Mailänder Scala oder der New Yorker