Japan-Tournee 2004/2005

10. Januar 2005
Nagoya

Dietmar Kerschbaum – Tenor
Geboren in Güssing. Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Wien bei Franz Lukasovsky und Walter Berry, Abschluss mit Auszeichnung. 1998 Eberhard-Wächter-Preis der Wiener Staatsoper, 1999 erster Preisträger im Operettenfach beim Wiener Belvedere-Wettbewerb. Seit Spielzeit 98/99 ist er im Ensemble der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Gastspiele u.a. an der Kammeroper, beim Mozartfestival in Schönbrunn, an der Wiener Volksoper, in Straßburg, Nürnberg, Stuttgart, Paris, Tokio, Hannover und London. Sein Debüt bei den Opernfestspielen Savollina sowie bei den Salzburger Festspielen erfolgt 2002.

Rudolf Bibl – Dirigent
Nach dem Studium an der Akademie für Musik in Wien waren die ersten Stationen seiner Laufbahn Graz, Innsbruck, wieder Graz und das Theater an der Wien. 1969 wurde er Musikdirektor in Trier (BRD), von wo er 1973 an die Volksoper Wien geholt wurde. An diesem Theater ist er heute noch tätig, in all diesen Jahren war er musikalischer Leiter sämtlicher Auslandsgastspiele des Hauses, absolvierte Konzerttourneen in Japan, Fernost und Europa, Gastdirigate von Triest bis Palermo, von Turin bis Florenz, von Berlin bis München, von Metz bis Bordeaux und dirigierte eine stattliche Anzahl von Rundfunk-, Platten- und Fernsehaufnahmen.
In letzter Zeit machte er drei klassische Operetten in St. Gallen (Schweiz), „Die lustige Witwe“ an der Opéra Bastille Paris, Wiener Staatsoper u. v. a. m. Er ist seit mehreren Jahren musikalischer Leiter der Seefestspiele Mörbisch, für die er auch ein eigenes Orchester, das Symphonieorchester Burgenland, zusammenstellte.
Vom österreichischen Bundespräsidenten erhielt Rudolf Bibl das Verdienstkreuz erster Klasse für Kunst und Wissenschaft, das Silberne Ehrenkreuz der Republik, und er ist Ehrenmitglied der Volksoper Wien.

Suntory Hall Tokio
Bis heute ist der weinbergförmige Raum eine „Juwelenbox des Klangs“
Die Suntory Hall ist eine Abteilung von Suntory Limited, einem Getränke-Familienunternehmen. Neben der Suntory Hall hält die Gesellschaft das Suntory Kunstmuseum, das Suntory Museum Tempozan und zwei Stiftungen, um Kultur und Musik zu fördern. Sponsoren werden gesucht, um die eigenen Konzerte zu unterstützen.
Schon kurz nach ihrer Eröffnung 1986 hatte die Suntory Hall in Tokio den Ruf als beste Konzerthalle Japans. Das liegt zum einen an ihrer Akustik des Yasuhisa Toyota, zum anderen an ihrer Sitzordnung in Form eines Weinbergs, die auf Anregung Herbert von Karajans zurückgeht. Tief bewegt zeigte sich Karajan nach der Eröffnung: „Diese Halle ist wahrlich eine Juwelenbox des Klangs!“ Der Ruf der Suntory Hall baute sich auf von Jahr zu Jahr. „Es war eine Art revolutionärer Vorgang“, erinnert sich Kenji Kishimoto, Hauptberater der Intendanz der Suntory Hall. „Seit sie eröffnet wurde, hat sich nicht nur in der Musikszene, sondern auch in der Kunst und im Bereich des Entertainments sehr viel verändert.“ Daß die Halle eine solche Qualität erreicht hat, liegt daran, daß die Japaner den Neubau klug und umsichtig vorbereitet haben. Viele prominente Dirigenten, Musiker, Bühnenmanager und Musikliebhaber aus aller Welt wurden um Rat gefragt. „Mancher Dirigent wünschte sich eine gute Couch in seiner Garderobe, um dort ein Schläfchen zu machen“, erinnert sich Kishimoto. „Andere wollten ihre Garderobe möglichst nah an der Bühnentür haben.“ Solche Wünsche wurden erfüllt. Nachdem man in der Suntory Hall Kaffee und Wein bekam, wurden solche Angebote Standard in japanischen Konzerthallen. „Früher“, erzählt Kishimoto, „mußten die Leute in Japan grauenhafte Zustände an den Eingängen in Kauf nehmen. Wir haben Tag für Tag hart am Service gearbeitet.“
Symphoniekonzerte spielen die Hauptrolle in der Suntory Hall. Jedes Jahr findet ein einwöchiges Festival „Music Today 21“ statt. Daneben werden Neukompositionen präsentiert, aber auch traditionelle japanische Musik – alte Hofmusik und traditioneller Tanz.
Zeitgenössische Komponisten greifen in ihren neuen Werken auf traditionelle japanische Musikinstrumente zurück. (DIE WELT)

Besetzung

Elisabeth Kulman, Mezzosopran
Dietmar Kerschbaum, Tenor
Symphonieorchester der Wiener Volksoper
Rudolf Bibl, Dirigent

Programm

Programm 1
* C.M. Ziehrer: "Liebe, schöne, alte Donaustadt" (Fremdenführer)
* J. Strauß: "Wiener Blut" (Wiener Blut - Duett)
* K. Zeller: "Der Kirschenbaum" (Vogelhändler)
* K. Zeller: "Schenkt man sich Rosen in Tirol" (Vogelhändler - Duett)
u.a.

Programm 2
* C.M. Ziehrer: "Liebe, schöne, alte Donaustadt" (Fremdenführer)
* J. Strauß: "Wiener Blut" (Wiener Blut - Duett)
* J. Strauß: Schwipslied (Annenpolka)
* F. Lehár: "Hör ich Cymbalklänge" (Zigeunerliebe)
* F. Lehár: "Lippen schweigen" (Lustige Witwe - Duett)
u.a.

Veranstalter

Wiener Volksoper

Alle Termine

Termine und Orte
Montag, 27. Dezember 2004 - 19.30 Uhr - Oberschützen (öff. GP)
Freitag, 31. Dezember 2004 - 22.00 Uhr - Tokio
Samstag, 1. Januar 2005 - 15.00 Uhr - Tokio
Sonntag, 2. Januar 2005 - 15.00 Uhr - Tokio
Montag, 3. Januar 2005 - 15.00 Uhr - Tokio
Freitag, 7. Januar 2005 - 19.00 Uhr - Chigasaki
Samstag, 8. Januar 2005 - 14.00 Uhr - Osaka
Sonntag, 9. Januar 2005 - 15.00 Uhr - Koshigaya
Montag, 10. Januar 2005 - 16.00 Uhr - Nagoya

Genre