Elisabeth Kulman im Prinzregententheater Zunächst in bonbonartigem Rosa-Lila gewandet, im zweiten Teil dann im schwarzen Hosenanzug der Chansonette, schreitet Elisabeth Kulman auf der Bühne des Prinzregententheaters auf und ab. Wenn sie die „Habanera“ aus „Carmen“ von Georges Bizet anstimmt, umgarnt sie den Violoncellisten Franz Bartolomey, einen gepflegten älteren Herren, fast 50 Jahre lang Solist der
München: Elisabeth Kulman betört mit ihrer feurig glänzend warmen Stimme „La femme c’est moi“, Elisabeth Kulman, Bayerische Staatsoper München, Prinzregententheater Liebe und Politik, Licht und Schatten, Mozart und McCartney – in einem Abend voller Gegensätze präsentierte die grandiose Elisabeth Kulman bei den diesjährigen Münchner Opernfestspielen einen denkwürdigen Soloabend („La Femme c’est moi“), der neben einer
Aus der Schwüle um Liszt … Die Mezzosopranistin Elisabeth Kulman genießt, da gebürtige Oberpullendorferin, in Raiding Heimvorteil. Mit ihrem Klavierpartner Eduard Kutrowatz tourt sie, die dem herrschenden Sänger-Verschleißbetrieb schon vor geraumer Zeit Adieu gesagt hat, immer wieder durch die Lande. Ihr Mezzo wirkt befreit von allem Zwang, ihr Timbre in der unteren Lage ist überwältigend,
KONZERTHAUS: Sie stand im Mittelpunkt dieser Aufführung von Mahlers „ Auferstehungssymphonie“: Elisabeth Kulman singt das „ Urlicht“- Altsolo mit wunderbarer Wärme, zartem Ausdruck und nahe der Entrückung. Sie setzte für Ivan Fischer, sein Budapester Festivalorchester und die perfekte Singakademie Maßstäbe. Das war Mahler voll packender Spannung, glitzernden Kaskaden und wahren Klangexplosionen, die man sich allerdings
Mahlers Zweite mit Iván Fischer, Elisabeth Kulman Mit inniger, weicher Wärme erklang das Altsolo des „Urlicht“-Gesanges: Elisabeth Kulman lieh ihr kostbares Organ diesem 4. Satz, einem der berührendsten Momente der 2. Symphonie von Gustav Mahler. Aber auch sonst war die populäre „Auferstehungssymphonie“ im Wiener Konzerthaus getragen von höchster Qualität. Dafür sorgten Dirigent Iván Fischer und
Gustav Mahler und die Herzenstöne der Kulman Die „Auferstehungssymphonie“ unter Iván Fischer: Kontrastreich, penibel. … Mochte Fischers Lesart dennoch etwas Erdenschwere anhaften, schien dann Elisabeth Kulman mit ihren Herzenstönen alle irdischen Fesseln abzustreifen: Sie singt nicht nur auswendig, sondern auch inwendig; ihr glaubt man die Auferstehungsgewissheit. …
Auferstehung, ein Wunderwerk an Präzision Die schlimmsten Patienten, heißt es, seien erkrankte Ärzte. Könnte wahr sein: Mediziner besitzen nicht nur enormes Fachwissen, sie kennen auch die Fehleranfälligkeit des Systems. Aus dem Grund würden sie sich lieber selbst therapieren als einem Fremden zu trauen. Eine ähnliche Skepsis steckt in den Partituren von Gustav Mahler. Der Orchestervirtuose
Feuer und Flamme Bei der Auferstehungssinfonie von Mahler setzt Altmeister Iván Fischer auf Vehemenz und mitreißende Leidenschaft. Gustav Mahlers zweite Sinfonie ist ein Phänomen, inzwischen zumindest, denn bis zur sogenannten Mahler-Renaissance in den 1960ern, als Dirigenten wie Bernstein und Kubelík sich seiner annahmen, stand er nicht derart im Fokus. Wird die 1895 uraufgeführte „Auferstehungssinfonie“ heutzutage
Budapest Festival Orchestra: Symphonische Auferstehung im Konzerthaus Mit Dirigent Iván Fischer wurde die grandiose 2. Symphonie von Gustav Mahler zelebriert Aus der Menge des zum Saisonfinale immer stark anwachsenden Klassikangebots leuchten dann doch gewisse markante Programmlinien auf. Im Konzerthaus etwa ist im Dickicht der Ereignisse ein Mahler-Schwerpunkt zu entdecken: Nicht nur endet die Saison mit
Od Rugby k West Side Story. Brilantní týden na Pražském jaru … Dojem ozvláštnilo i umístění bicí sekce na varhanní emporu vedle Českého filharmonického sboru Brno, jehož štíhlý, transparentní zvuk skvěle zapadal do celkové koncepce. Altistka Elisabeth Kulmanová zazpívala sólo Urlicht (Prasvětlo) s neokázalostí, jako sice extatickou, ale i prostou píseň. Její hlas se bez