Staatsoper Wien: Kurt Weill, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny … Elisabeth Kulman legt ihre Witwe Begbick mit wohltönendem Mezzo ganz belcantesk an. … Stefan Musil, TIROLER TAGESZEITUNG, 26.1.2012
Staatsoper: “Mahagonny ist kein Geschäft geworden” „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ ist bisher noch nie im Haus am Ring gespielt worden. Seit der Premiere am Dienstagabend weiß man, warum. Du liebes bisschen, wo sind wir denn da hingeraten? Nach Mahagonny? Dort muss ja schon den ersten Besuchern sterbenslangweilig gewesen sein, 1930, in Leipzig. Damals
Fades großes Fressen ohne Moral … Aus dem Ensemble ragte Elisabeth Kulman als Begbick meilenweit heraus – sowohl szenisch als auch stimmlich. … Michael Wruss, OÖN, 26.1.2012 https://www.nachrichten.at/kultur/Fades-grosses-Fressen-ohne-Moral;art16,805902
Die Stadt, das Geld und der Traum: Der „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ von Brecht und Weill an der Staatsoper Wien (nmz) – Die Wiener Staatsoper ist ein Gehäuse, in dem sich Goldmarks „Die Königin von Saba“ zuhause fühlen durfte und in das die „Salome“ immer wieder gern einkehrt, in dem sich einst aber
Kalter Karneval der Kapitalisten: „Mahagonny“ in Wien … An der Spitze des beklatschen Ensembles begeisterten Elisabeth Kulman als kühle Witwe Begbick und Christopher Ventris als Holzfäller Jim Mahony. … Deschamps legt es in die Hände seiner Protagonisten, die lehrhafte Parabel zu einem lebendigen Spiel zu machen. Das gelingt vor allem der darstellerisch wie stimmlich virtuosen
Staatsoper Wien: Kurt Weill, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny Avec une mention particulière pour le ténor britannique Christopher Ventris, campant “Jim Mahoney”, et surtout pour la mezzo-soprano autrichienne Elisabeth Kulman, sombre et menaçante à souhait comme “Leokadja Begbick”. AFP/LCC, 25.1.2012
Staatsoper Wien: Kurt Weill, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny … Elisabeth Kulman als jüngste und rassigste Leokadja Begbick, die man sich nur vorstellen kann. … Renate Wagner, VOLKSBLATT, 25.1.2012
“Mahagonny”: Zahme Kapitalismuskritik Kritik: Die Premiere von Kurt Weills “Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny” an der Wiener Staatsoper begeistert musikalisch und enttäuscht szenisch. Von der Uraufführung der Oper “Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny”, 1930 in Leipzig, wird berichtet, dass es Besucher gegeben hätte, die gleichzeitig applaudierten und heftig protestierten (siehe Begleittext von Jean-Claude
„Kostüm statt Ideologie“ An der Wiener Staatsoper wird Kurt Weils „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny” bei seiner Erstaufführung im Haus am Ring von der Hochkultur so fest umarmt, dass von der radikalen Gesellschaftskritik des Stücks fast nichts mehr übrig bleibt. Wie ein behäbig dahin gleitender, fülliger Riesenwurm bemächtigte sich die Staatsoper dieses leicht gefügten,
Im Vorhof der Hölle In der Oper „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ von Berthold Brecht und Kurt Weill entsteht in der Wüste eine Stadt. Bordelle, Casinos, Bars der Vergnügungshölle auf Erden ziehen den Werktätigen aller Länder das Geld aus der Tasche. Nur eines ist verboten – kein Geld zu haben. Die Bühnenwerke, die das