Cause for Worry: A Deep Drink of Bliss, With Confusion for a Chaser SALZBURG, Austria Before the opening-night performance of Dieter Dorn’s new production of Gluck’s “Orfeo ed Euridice” at the Salzburg Festival here on Saturday, anticipation was mostly focused on the conductor, Riccardo Muti, long a favorite with festival audiences. True to form,
Gluck – Orfeo … Dafür überzeugen die drei Protagonistinnen nachhaltig. Der Orpheus profitiert von Elisabeth Kulmans großem, weit ausgreifendem, weichem und rundem Alt-Wohlklang. Genia Kühmeiers Eurydike-Sopran berührt durch hohe Ausdrucksgrade, und Christiane Kargs Amor bezwingt mit bestrickend elegantem Soprangesang von ganz eigener Färbung. …
Gluck – Orfeo … E successo pieno per le tre protagoniste: il mezzosoprano Elisabeth Kulman come Orfeo (scendeva agli Inferi con la scala dei pompieri), Genia Kühmeier come Euridice e Christiane Karg il dio Amore. …
Gluck – Orfeo … Daran können letztlich auch die hervorragenden Solistinnen nichts ändern, auch wenn sie ihre ganze Ausdruckskraft in die Waagschale werfen: allen voran die Mezzosopranistin Elisabeth Kulman, die vorab schon als Geheimtipp galt und nun als Orfeo ein glänzendes Salzburger Debüt abgeliefert hat. Großen Hörgenuss bereitet an ihrer Seite auch Genia Kühlmeier als
Elisabeth Kulman scheint dabei in diese Aufführung wie hineingeboren: keine Sängerin, die den Orfeo in (nur äußerliche) Dramatik kleidet, die jeden Ton manieriert auf Bedeutung untersucht. Die Österreicherin singt in ihrer ersten großen Salzburger Rolle mit natürlichem, unverfälschtem, klug gebündeltem, vor allem in der Höhe resonanzreichem Mezzo-Klang, ist im Spiel eher zurückhaltend – und mithin
Orpheus und Euridike … Am Berauschendsten freilich gab Elisabeth Kulman mit verhaltenem, aber glänzendem Mezzosopran den hingebungsvoll liebenden Orfeo ab. Allein wie sie mit Schöngesang die Furien der Unterwelt milde stimmt ist hinreißend, und die berühmte Arie “Che farò senza Euridice” so anrührend, aber ohne jegliche Sentimentalität, zu hören, erhebt nicht nur den Sänger und
Orpheus und Euridike … Im Mittelpunkt der pausenlosen Aufführung steht der Orfeo von Elisabeth Kulman. Ihre Rollenvorgängerinnen in Salzburg waren unter anderem Sigrid Onegin, Kerstin Thorborg, oder Giulietta Simionato – und sie braucht keinen Vergleich zu scheuen. Vom ersten gequälten Aufschrei „Euridice“ bis zur Wunschkonzertarie „Che farò senza Euridice“ zieht sie einen gesanglichen Bogen und
Orpheus und Euridike … Die drei Frauenstimmen verschmolzen trotz ihrer klanglichen Individualität zu einer künstlerischen Einheit. Elisabeth Kulman sang und spielte den Orfeo mit einer von den tiefsten bis zu den hohen Tönen ungemein ausgeglichenen, schön timbrierten Mezzostimme und vermochte alle Leiden, Qualen und Zweifel ebenso sensibel in Klang umzusetzen wie das finale Glück. …
Orpheus und Euridike … Die Protagonistinnen sind top besetzt: Elisabeth Kulman ist ein exzellenter Orpheus mit feinem, dunklen Timbre und hoher Phrasierungskultur, Genia Kühmeier eine berührende Eurydike und Christiane Karg ein strahlender Amore. …
Orpheus und Euridike Keine zwei Stunden dauert der Ohrenschmaus im Großen Festspielhaus. Und schließlich die Besetzungsliste: Riccardo Muti nennt sie an erster Stelle; er und die Wiener Philharmoniker garantieren Wohlklang der Kategorie „Fünf Sterne plus“. Ein musikkulinarisches Fest. … Gewichtigen Anteil daran haben auch die drei Darstellerinnen: Elisabeth Kulman singt mit bezauberndem Alt vom Schmerz